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Auf dem Rotweinwanderweg zum beliebten Eifelblick
Bereits Tage zuvor waren die fleißigen Helfer der Eifelvereins Ortsgruppe Altenahr um ihren Vorsitzenden Franz-Josef Reuter damit beschäftigt die Vereinsanlage „Eifelblick“ für das Hüttenfest herzurichten.


Da musste sogar einiges an Sand auf den Berg oberhalb des Rotweinwanderweges gekarrt werden, da die Wildschweine die Grünanlage ordentlich ramponiert hatten. Erfreulich für den Vorsitzenden, dass es diesmal viele jüngere Vereinsmitglieder waren, die sich in den Dienst der freiwilligen Helfer eingereiht hatten. Das zeigt auch das im Eifelverein Altenahr, der Trend der Überalterung noch nicht eingesetzt hat, da hier aktiv Kinder- und Jugendarbeit geleistet wird und die trägt die Handschrift der Jugend- und Familienwartin Sandra Reuter und ihrer Stellvertreterin Claudia Gemein. Sie waren es auch, die fleißig lange Weidenzweige der Ahr entlang geschnitten hatten, um beim Fest am Tag der Deutschen Einheit mit der Jugend ein Weiden-Tipi zu bauen. Am Feiertag setzte der Betrieb bereits früh ein als sich die Wanderer in Massen über den Rotweinwanderweg in Richtung Eifelblick bewegten. Im Programm der Altenahrer Weinwochenenden konnte die erste Rast bereits am schönsten Weinblick, mit Aussicht auf das Weiße Kreuz und die Burgruine Are eingelegt werden, da der Verkehrsverein Weinort Altenahr hier einen Weinstand aufgebaut hatte. Bevor der Weg endgültig zur Eifelblick Hütte abbog, hatte auch die Eifelvereins Ortsgruppe Altenahr einen Stand errichtet und bot zum Wein Laugen Stangen und Brezeln an, so auf die letzten Meter gestärkt, erreichten den ganzen Tag über hunderte von Wanderer die Hüttenanlage Eifelblick wo wieder rund 40 fleißige Helfer im Einsatz waren. Sie alle hatten ihren festen Platz beim Ausschank in der Hütte, in der Imbissbude, am langen Kuchenbüffet mit den selbst gebackenen Köstlichkeiten der Eifelvereinsfrauen oder am Stand mit der leckeren Graupensuppe mit Einlage, denn die gehört traditionell zum Hüttenfest dazu und dass zubereitet wie bei Mutter. Aber auch für die jungen Wanderer gab es viel Abwechslung auf den Spielgeräten, beim Sprung auf dem Trampolin oder in der großen bunten Hüpfburg und da gab es ja auch noch den Workshop „Weiden-Tipi“. Gemeinsam mit ihren Freunden machten sich die Wanderfalken daran, am Waldesrand das Tipi aus den Weidenzweigen zu flechten und da das Naturzelt Bestand haben soll, hoffen Sandra Reuter und Claudia Gemein, das die Weiden auch anwachsen und das Projekt weiter von dem Wandernachwuchs gepflegt wird. So war es auch erfreulich zu beobachten, dass viele junge Familien mit ihrem Nachwuchs unterwegs waren und da wurden auch die Kinderwagen tapfer auf den Berg geschoben. Immer wieder begrüßte der Vorsitzende Franz-Josef Reuter die Wanderfamilien der Eifelvereins Ortsgruppen und Wandervereine aus nah und fern und auch wenn es die Ortsgruppe Bad Neuenahr so nicht mehr gibt, gehörte das Ehepaar Heinrich und Gertrud Meinke zu den treuen Wanderer, die herzlich begrüßt wurden. Am Nachmittag waren es die Weinmajestäten, Weinkönigin Tina Marie mit ihren Weinprinzessinnen die von Tisch zu Tisch gingen und die Wandergäste mit einem Schluck Wein aus ihren Pokalen begrüßten. Nicht nur der Rotweinwanderweg, der zeitweise einer Prozession glich, reizte die Wanderer, sondern auch die Waldwege im bunt gefärbten Herbstlaub, sodass der Eifelblick den ganzen Tag über sternförmig erreicht wurde und wenn gerade wieder ein Tisch leer wurde, kamen auch schon die nächsten Gäste. Bericht „Blick Aktuell von Norbert Ulrich